Das FERMATHERM®-Verfahren
Unterirdische Enteisenung und Entmanganung für den Wärmepumpenbetrieb
Bei der unterirdischen Enteisenung und Entmanganung von Grundwasser sind anstelle der sonstigen Erdsonden oder Erdkollektoren nur 3 Bohrbrunnen für den Betrieb von Wasser-Wasser-Wärmepumpen erforderlich.
Im Einfahrbetrieb werden zunächst 2 Brunnen in relativ kurzem Wechsel als Förderbrunnen genutzt, während der dritte Brunnen als Schluckbrunnen das in der Wärmepumpe abgekühlte Wasser aufnimmt und in die Wasser führenden Bodenschichten zurückleitet.
Aus der Förderung wird eine Teilwassermenge entnommen, mit Luftsauerstoff angereichert und über den in der Ruhephase befindlichen Förderbrunnen in den Grundwasserleiter eingebracht (infiltriert). Damit wird der natürliche Aufbereitungsprozess aktiviert.
Nach einem ausreichend langen Einfahrbetrieb wird die Betriebsweise umgestellt und das abgekühlte Wasser nach der Wärmepumpe mit Sauerstoff angereichert und über den Schluckbrunnen zurückgeführt. Jetzt werden alle 3 Brunnen in den Funktionswechsel einbezogen und nacheinander als Förderbrunnen, Schluckbrunnen und Infiltrationsbrunnen betrieben. Die im Erstbetrieb genutzte Sauerstoffanreicherung wird nachrangig geschaltet und ganz oder teilweise zurückgefahren. Damit ergibt sich für den Infiltrationsbrunnen mehr oder weniger eine Ruhezeit. Diese ist für den Temperaturausgleich im Untergrund verfügbar.
Verfahrensschema
Das Schema zeigt eine Anlage zur Versorgung einer Wasser-Wasser-Wärmepumpe mit Entnahmestelle für sonstigen Wasserbedarf.
Die Winkelnkemper GmbH liefert keine Wärmepumpen, das System FERMATHERM® umfasst nur die für einen sicheren Betrieb der Wasser-Wasser-Wärmepumpe erforderliche Aufbereitung des Grundwassers.
Wenn Sie weitere Informationen wünschen, beraten wir Sie gern.