Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt fördert ein Forschungsvorhaben der Winkelnkemper GmbH unter dem Titel
"Untersuchung der In-situ-Reaktortechnologie zur Enteisenung und Entmanganung von Grundwasser in der Verwendung für den Betrieb von Wasser-Wasser-Wärmepumpen"
mit einer Fördersumme von 80.000,00 €. Das am 21. Juni 2005 begonnene Projekt hat eine Laufzeit von vier Jahren.
Wissenschaftlicher Kooperationspartner ist das Institut für Siedlungswasserbau, Wassergüte- und Abfallwirtschaft der Universität Stuttgart unter Leitung von
Prof. Dr. Ulrich Rott.
Die häufig im Grundwasser gelösten Metalle Eisen und Mangan verursachten in der Vergangenheit durch Verockerungen der Wärmetauscher und Verstopfungen der Schluckbrunnen erhebliche Störungen beim Betrieb von Wasser-Wasser-Wärmepumpen.
Als Konsequenz werden heute vorrangig Sole-Wasser-Wärmepumpen mit einem um bis zu 20% geringeren Wirkungsgrad eingesetzt. Das basiert auf der simplen Tatsache, dass die Temperatur der im Boden zirkulierenden Sole bis zum Gefrierpunkt absinkt.
Bei der Wasser-Wasser-Wärmepumpe bringt das genutzte Grundwasser bereits eine Temperatur von konstant zehn Grad mit und benötigt deshalb weniger Antriebsenergie für die Wärmepumpe bei gleicher Heizleistung.
Für die Messungen, geplant an vier Standorten, werden potenzielle Betreiber gesucht, bei denen Wärmepumpen mit einer Heizleistung größer 20 Kilowatt geplant sind. Voraussetzung ist, dass Brunnen in tiefgründigen Sand- oder Kiesschichten gebohrt werden können.
Den Teilnehmern wird ein Vorzugsangebot gestellt.
Sollten Sie Interesse haben, melden Sie sich bitte bei uns!